Stiftungsprofessur für Inklusive Quartiersentwicklung
Die von der Kämpgen-Stiftung gemeinsam mit der Marga und Walter-Boll-Stiftung sowie der RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft geförderte Stiftungsprofessur für Inklusive Quartiersentwicklung an der TH Köln wurde Ende 2025 erfolgreich besetzt. Mit einer Förderung von 150.000 Euro unterstützt die Kämpgen-Stiftung dieses innovative Vorhaben, das unterschiedliche Perspektiven auf Inklusion, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbindet.
Mit der Architektin Prof. Andrea Hofmann übernimmt eine ausgewiesene Expertin die Professur. Sie versteht Quartiersentwicklung als einen lebendigen und gemeinschaftlichen Prozess. Statt ausschließlich aus der Distanz zu planen, möchte sie im Quartier präsent sein, den Menschen zuhören und gemeinsam mit ihnen neue Perspektiven auf den öffentlichen Raum entwickeln. Dabei sollen Strukturen entstehen, die unterschiedliche Lebensrealitäten berücksichtigen und möglichst vielen Menschen eine aktive Beteiligung ermöglichen.
Weitere Information finden Sie im Pressebericht der Technische Hochschule, den Sie hier finden.
Ergänzt wird die Stiftungsprofessur durch das bereits seit 2025 laufende Stiftungsfellowship zur Inklusiven Quartiersentwicklung. Gemeinsam mit Studierenden setzt die aktuelle Fellow Simone Scharbert vier Projekte unter dem Arbeitstitel „Verabredungen“ um.
Das gemeinsame Förderkonzept verbindet sozialwissenschaftliche, städtebauliche, raumtheoretische und künstlerische Perspektiven auf Inklusion. Um sowohl Kontinuität als auch neue Impulse zu ermöglichen, ist das Modell jeweils zur Hälfte als längerfristig angelegte Stiftungsprofessur und als jährlich wechselndes „Fellowship in Residence“ konzipiert.
Die Kämpgen-Stiftung freut sich, mit ihrer Förderung zur Entwicklung neuer Ansätze für inklusive Quartiere und eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen beitragen zu können.
Quelle: „Michael Bause / TH Köln“